Das Frühjahr naht, und mit den Koi werden in so manchen Teichen auch die Parasiten erwachen.

Lohnen prophylaktische Parasitenbehandlungen?

Im Winter ruhen nicht nur die Koi, auch die gesamte Teichbiologie nebst den Parasiten fährt ihre Aktivität im kalten Wasser zurück. Dies hat den positiven Effekt, dass es in Teichen die unter 10°C überwintert werden während den kalten Monaten zu keinen oder nur sehr wenigen Problemen mit Bakterien oder Parasiten kommt. Doch mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr kehrt nicht nur der Appetit der Koi sondern auch die Aktivität dieser mit unter krank machenden lästigen Parasiten zurück. Und viele Koiliebhaber fragen sich nun, ob sie um diese potentiellen Probleme von vornherein abzuwehren ihren Teich nach dem Erreichen von zirka 16°C vorbeugend gegen Parasiten behandeln sollen. Und selbst wenn diese Vorgehensweise hier und da praktiziert wird, raten wir ganz klar davon ab. Denn jede Behandlung tötet nicht nur die Parasiten (oder Bakterien) auf die sie gerichtet sind, sondern belasten gleichfalls die Koi, das Wasser und den Biofilter. Und gerade im Frühjahr wenn sich das Gesamtsystem neu finden muss, kann dies einen starken negativen Einfluss haben. Diese können sich im Nachgang durch sich verschlechternde Wasserwerte oder auch durch gestresste Koi äußern. Deshalb unser Tipp: Behandelt sollte nur werden, wenn man sich zuvor ein Bild über das gemacht hat, was eigentlich behandelt werden muss. Und wer selbst nicht mit dem Mikroskop umgehen kann oder möchte, dem ist eine Stippvisite eines Koitierarztes empfohlen.