Die Symptome von angeschlagenen Koi im Winter sind nicht immer dieselben wie im Sommer.

Daran erkennt man im Winter konditionell schwache Koi

In unserer gestrigen News ging es darum, was man tun sollte, wenn im Winter einer oder gar mehrere Koi konditionelle Schwäche zeigen. Heute möchten wir Ihnen einige Beispiele nennen, woran man erkennt, dass es Koi in kaltem Wasser nicht wirklich gut geht.

1. Abliegen
Koi sind in kaltem Wasser im Energiesparmodus. Das heißt sie werden zumindest bei Temperaturen von unter 10°C öfter abliegen. Entweder tun sie dies an einer Stelle alleine oder sie gesellen sich mit einigen anderen Koi zusammen. Wird aber Futter in den Teich geworfen, so zeigen konditionell starke Koi binnen kurzer Zeit Interesse und werden auch das eine oder andere Futterkorn aufnehmen. Anders die schwachen Koi. Diese bleiben in der Regel liegen und zeigen kein Interesse am Futter. Sollte ein Koi dieses Verhalten zeigen, so sollte dieses Verhalten noch einige Tage beobachtet werden. Ändert sich dies nicht, so empfiehlt es sich den Koi aus dem Bestand zu nehmen und in einer separaten Quarantäne zu versorgen.

2. Starke Schleimbildung
Konditionell schwache Koi beginnen häufig darauf mit einer verstärkten Schleimbildung zu reagieren. Dies hat einen weißlichen Belag zur Folge. Im Sommer gibt es solche Reaktionen auch, wobei bei warmen Temperaturen eine Rötung der Haut häufiger vorkommt.

3. Schnappen nach Luft
Koi mit stark belegten Kiemen werden auch im Winter immer wieder an die Wasseroberfläche kommen um nach Luft zu schnappen. Sollte dieses Verhalten nicht nach wenigen Tagen aufhören oder zumindest deutlich besser werden, so gibt es auch hier Grund zu handeln.

4. Scheuern
Im Sommer ist scheuern häufig die Folge eine starken Parasitenbefalls. Im Winter kann dieses Verhalten auch ohne Zugegensein von Parasiten auftreten. Auch in diesem Fall sollte der Koi unter Beobachtung bleiben.