Wenn es nach Jahren zu Leckagen und Undichtigkeiten an Teichen und Rohleitungen kommt, so sind häufig Setzungen als Grund dafür verantwortlich.

Betonierte Bodenplatten sind wenn möglich vorzuziehen.

Wird der Teichgrund so ausgehoben, dass der späteren Teich tatsächlich auf dem sogenannten gewachsenen Grund aufgebaut wird, so dürften spätere Setzungen des Grundes und daraus resultierend Undichtigkeiten an Rohrleitungen oder dem Teich selbst fast ausgeschlossen sein. Verwendet man zudem eine dauerflexible Abdichtung wie beispielsweise EPDM-Folie, so wird dieses Risiko weiter minimiert. Anders sieht das Ganze allerdings aus, wenn der Teich nicht komplett auf gewachsenem und verdichtetem Grund errichtet wird, sondern teilweise an unverdichteten Grund angrenzt. Um bei solchen Projekten die Stabilität des Teiches auch über Jahre hinaus zu gewährleisten, können wir jedem nur empfehlen, für den  Teich eine entsprechend starke Bodenplatte zu errichten, die den Teich schlichtweg fixiert. Besonders wichtig ist dies für alle mehr oder weniger steifen Teichschalen, zu denen glasfaserverstärkte GfK Teiche genauso zählen wie PE-Teiche. Denn das Tückische an der Geschichte ist, dass sich die Problematik mit Setzungen nicht nach wenigen Wochen oder Monaten bemerkbar macht, sondern erst nach Jahren. Ist der Grund, auf den der Teich gebaut wurde, allerdings gewachsen, so kann auch eine entsprechend starke Kiesschicht als Unterbau ausreichend sein.