Einige Koi könnten dem sicheren Kältetod entgehen, wenn Sie nur rechtzeitig aus dem Teich in eine Quarantäne umgesetzt werden.

Wann sollten Koi im Winter aus dem Teich?

Wie viele Koi Jahr für Jahr im Winter im Teich verenden, ist statistisch sicherlich nicht erfasst, aber es sind nicht wenige. Denn Koi sind keine klassischen Kaltwasserfische, sondern Wärme liebende Fische, die jedoch in der Regel mit Kälte ganz gut umgehen können. Doch gibt es unter diesen harten Brocken immer wieder welche, die sich im Winter schwer tun und deren Kondition nicht ausreicht um den Winter bis ins Frühjahr zu überstehen. Und würden diese Koi rechtzeitig aus dem Teich genommen und in eine Quarantäne umgesetzt, so wäre deren sicherer Tod abzuwenden. Doch ab wann ist es notwendig einen Koi im Winter besser umzusetzen? Grundsätzlich erkennt man konditionell schwache Koi im Winter am einfachsten daran, dass sie selbst bei der Gabe einer geringen Futtermenge vollkommen desinteressiert sind und auf den Menschen am Teichrand in keiner Weise mehr reagieren - und das über mehrere Tage oder Wochen. Auch wenn Koi plötzlich mit verstärkter Schleimproduktion (sie werden dabei häufig weiß) reagieren oder rot werden ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass es einem Koi nicht gut geht. Liegt ein Koi jedoch am Boden auf der Seite, so ist dies noch kein Indiz dafür, dass er mit Problemen zu kämpfen hat. Dieses Verhalten ist erst dann kritisch, wenn er auch dann noch mehr oder weniger regungslos bleibt, wenn man sich ihm mit einem Kescher nähert. Würde man einen Koi der sich am Ende seiner Kräfte befindet nun nicht im Teich belassen, sondern behutsam in einer Innenhälterung auf Temperatur bringen, so ist dies in vielen Fällen der einzige Weg ihm das Leben zu retten. Wie man Koi im Winter auf Temperatur bringt, besprechen wir in der morgigen News.