Gerade im Frühjahr, wenn die Teiche wieder auf Vordermann gebracht werden, stellen Teichbesitzer immer wieder fest, dass Pumpen nicht mehr laufen. Wir zeigen verschiedene Gründe.

Teich-Basics: Pumpe steht.

Fördert einer Pumpe kein Wasser mehr, so steht für die meisten Teichbesitzer sofort fest: Das Ding ist kaputt. Umso öfter wundert sich unsere Werkstatt über die scheinbar defekten Pumpen, die bei uns auf dem Prüfstand einwandfrei funktionieren und weder ein elektrisches noch ein mechanisches Problem aufweisen. Geht man mit den Kunden genauer ins Detail, so ist es nicht selten eine der nachfolgenden Möglichkeiten, die den wahren Grund für den Pumpenstillstand ausgemacht haben:

1. Pumpe war mittels Kugelhahn druckseitig abgesperrt und konnte so kein Wasser fördern.
2. Pumpe war saugseitig mittels Kugelhahn/Zugschieber abgesperrt.
3. Die Steckdose in der die Pumpe eingesteckt war hatte keinen Strom.
4. Das Laufrad war verdreckt. Dabei dreht sich zwar das Laufrad noch, ist aber nicht mehr in der Lage Wasser zu fördern.

Neben den oben genannten Punkten gibt es natürlich noch die beiden elektrischen Problemkreise:

5. Kurzschluss: Die Pumpe hat ein elektrisches Problem bei dem die Stromaufnahme so stark zunimmt, dass die Sicherung auslöst.
6. Erdschluss: Es fließt ein Teil des Stromes der zur Pumpe fließt ins Erdreich/Wasser ab. In diesem Fall löst der FI-Schutzschalter aus.

Fast 100% aller Pumpenstillstände können auf einen der oben genannten Gründe zurückgeführt werden. Wenn man die oben aufgeführten vier häufigsten Gründe selbst ausschließt, so spart man sich eventuell viel Zeit und Geld in Form von unnötigem Porto etc.