Es gibt einen Situation, bei der Schwerkraftfilter überlaufen können. Wir zeigen Ihnen wie das zu vermeiden ist.

Wann Schwerkraftfilter überlaufen können.

Stellen Sie sich  einen Schwerkraftfilter vor. Diese sind auf Teichniveau eingegraben und ragen je nach Modell und Konstruktion nur wenige Zentimeter über die Teichoberfläche hinaus. So soll es auch sein, denn schließlich wird dieser Filtertyp nicht selten deshalb gewählt, da man ihn wunderbar unter einer Terrasse verstecken kann. Stellen Sie sich nun vor, Sie schalten die Pumpe die nach dem Schwerkraftfilter installiert ist, einfach ab. Was passiert? Genau, der Wasserstand im Filter, der im Normalbetrieb zirka 5-10 unterhalb des Teichwasserniveaus liegt, beginnt sich anzuheben und mit dem Teichwasserniveau auszugleichen. Doch nun kann selbes passieren wie in den Rohrleitungen von gestern: Die Dynamik des sich in den Rohrleitungen fließenden Wassers kann so groß sein, dass der Filter schon lange gefüllt ist, ehe das Wasser sich beruhigt hat und in den Bodenablaufleitungen zum Stehen kam. Die Folge: Der Filter kann entweder überlaufen oder bei unseren Schwerkraft-flach-Papierfiltern kann das Wasser ungefiltert zwischen den beiden oben angebrachten Umlenkrollen in den Biofilter gelangen. Das ist aber weder schlimm noch tragisch, da sich der Wasserstand binnen weniger Sekunden wieder absenken wird. Wer diesen Effekt bei seiner Anlage bereits beobachtet hat und diesen zukünftig verhindern möchte, der sollte die Pumpe nicht einfach abstellen, sondern zunächst über den Kugelhahn an der Druckseite langsam über 10-20 Sekunden auf Null drosseln. Danach kann die Pumpe abgestellt werden. Wahlweise können auch vor dem Abschalten der Pumpe die Zulaufleitungen zum Filter über einen Zugschieber geschlossen werden.