Neben der gestern angesprochenen Problematik mit Pumpen kann es auch durch die so genannte Tiefenbelüftung zu Problemen mit Stickstoff kommen.

Stickstoffübersättigung Teil 2

Gestern haben wir gezeigt, dass es über die Luftansaugung durch Teichpumpen zu Stickstoffübersättigungen kommen kann. Hier war der Druck der in den Anschlussleitungen der Pumpen entsteht verantwortlich, dass sich große Mengen an Stickstoff im Wasser lösen. Doch besteht hoher Druck am Koiteich nicht nur in den Pumpenleitungen sondern bei tiefen Teichen auch am Teichboden. Ist der Teich beispielsweise 2 Meter tief, so besteht dort bereits ein Druck von 0,2 bar. Und dieser Druck kann Untersuchungen zufolge bereits ausreichen, dass aus den Luftblasen die durch den Ausströmer erzeugt werden bereits mehr Stickstoff ins Wasser eingetragen wird, als es für die Koi gesund ist. Hier spricht man von der Gefahr der Tiefbelüftung. Um dem vorzubeugen sollten Luftausströmer idealerweise nicht tiefer als 1-1,5 Meter im Teich versenkt werden. Der dort niedrigere Wasserdruck trägt Sorge dafür, dass keine zu großen Mengen Stickstoff ins Wasser eingetragen werden. Einige unserer Kunden belüften ihre Teiche lediglich in 0,5-1 Meter Tiefe bei gleichzeitig sehr guten Sauerstoffwerten. Doch sollte bei der Veränderung der Eintragstiefe gleichzeitig der Sauerstoffwert kontrolliert werden.

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