Unsere Filterbürsten sind keinesfalls nur ein Filtermedium um Schwebstoffe aufzuhalten. Sie tragen auch einen wichtigen Teil zur biologischen Wasseraufbereitung bei.

Filterbürsten: Biologie pur

Traditionell wurden Filterbürsten an Koiteichen als so genanntes mechanisches Material mit dem Auftrag Schwebstoffe und grobe Verunreinigungen aus dem Filterwasserkreislauf zurückzuhalten. Haben Sie sich aber schon mal Gedanken dazu gemacht, welch riesengroße Oberfläche sich durch die unzähligen Haare einer Filterbürste ergeben? Und, dass für wichtige Filterbakterien diese Haare der Filterbürste zum Ansiedeln geradezu optimal sind, da sich hier die Anströmung und somit die Versorgung mit Ammonium und Nitrit perfekt ist? Genau so ist es in der Praxis auch. In einem richtig betriebenen Bürstenfilter wird sich mit der Zeit eine Biologie aufbauen, die der eines normalen Biofilters in nichts nachsteht. Gut, in den vorderen Bereichen in denen die Bürsten stärker verschmutzen wie in den hinteren wird die Besiedelung mit Bakterien sicherlich schwerfälliger verlaufen als im hinteren Bereich. Um die Biologie zu bewahren ist allerdings die Art der Reinigung entscheidend. So sollten Bürsten immer mit einem weichen Wasserstrahl und vor allem mit Teichwasser gereinigt werden. Kaltes Wasser oder ein Strahl aus einem Hochdruckreiniger würden die Biologie entweder töten oder vom Material abwaschen.

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